Dabel und seine Umgebung

Dabel liegt inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte zwischen Schwerin und Waren. Die Landschaftsform ist von den Gletschern und Schmelzwässern der letzten Kaltzeiten im wesentlichen geschaffen worden. Durch den hohen Wald- und Wasseranteil, sowie die Vielfalt der Bodenformen, besitzt unsere nähere Umgebung eine mannigfache Naturausstattung. Unser Heimatdichter Fritz Reuter war ebenfalls begeistert von unserer Landschaft.

In seiner "Urgeschicht von Mekkelnborg" schreibt er: "As uns Herrgott de Welt erschaffen det, fung hei bie Meckelnborg an un tworsten von de Ostseesid her un makte das eigenhändig farig. " Der 725. Geburtstag unseres Dorfes soll Anlaß sein, einmal nachzudenken, wie früher unsere Heimat aussah. Wie die Menschen mit ganz einfachen Werkzeugen arbeiteten und mit primitiven Mitteln dem Boden die lebensnotwendigen Dinge abrangen. Beim Pflügen und Graben unseres Bodens stoßen wir immer wieder auf steinerne Zeugen vergangener Zeiten.

Durch das unermüdliche Sammeln und Forschen unseres Kreisbodendenkmalpflegers Fritz Ahrens aus Dabel können wir uns heute ein sehr gutes Bild von der Arbeits- und Lebensweise der Menschen machen, die einmal in unserer näheren Umgebung lebten. Aber wir haben auch noch andere Zeugen vergangener Zeiten, die wir nicht erst zu suchen brauchen und die auch gar nicht zu übersehen sind. Trotzdem kommen sie uns oft wie etwas Alltägliches vor. Fremde und Freunde unserer Heimat, die zu Besuch weilen oder nach vielen Jahren in die Heimat zurückkehren, weisen uns oft darauf hin.

Slawischer Burgwall, genannt Schwedenschanze, auf dem Werder
Slawischer Burgwall, genannt
Schwedenschanze, auf dem Werder

 

        
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