Die Slawenzeit von 600 u.Z. bis 1200 u.Z.

Nach der Abwanderung des größten Teils der germanischen Bevölkerung während der Völkerwanderungszeit wurde Mecklenburg von slawischen Stämmen besiedelt, die sich zu großen Stammesbünden vereinigten (Obotriten, Liutizen).

In dem das ganze Land überziehenden Burgensystem spiegelt die endgültige Auflösung urgesellschaftlicher Verhältnisse und die Herausbildung der feudalen Gesellschaftsordnung wider. Neben den Burgen kennen wir aus Mecklenburg eine große Anzahl slawischer Siedlungsplätze. Sie wurden fast ausschließlich durch Oberflächenfunde entdeckt.

An erster Stelle sind unter den Funden Tonscherben zu nennen, die oftmals zu reich verzierten Gefäßen gehören. Daneben kennen wir Funde aus Haus und Hof wie Äxte, Messer, Sicheln, Knochenpfrieme, Spinnwirtel, Rundmühlen, Schmuck und Trachtenbestandteile wie Fingerringe, Schnallen, Kämme, Reste von Lederschuhen und viele andere Gegenstände. Als staatlich geschützte Denkmäler gibt es die Burgwalle.

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