Der Weg ins neue Leben | Teil 7

Am 1. Februar 1969 vereinigten sich die LPG "Zur Höhe" und die LPG "Sonnenschein". Durch wissenschaftlich-technischen Fortschritt in der sozialistischen Landwirtschaft, besonders durch die Bereitstellung immer neuer leistungsfähiger Maschinen für die Landwirtschaft durch die sozialistische Industrie, der Trend hin zur Spezialisierung, führte auch folgerichtig am 1. Januar 1969 zur Bildung spezialisierter Betriebe der Tier- und Pflanzenproduktion. Seit jenem Tag erfolgte die acker- und pflanzenbauliche Bewirtschaftung durch die Kooperative Abt. Pflanzenproduktion Borkow bis zum 31. 12. 1975. Vorausgegangen waren viele klärende Gespräche im Kooperationsrat sowie mit den Genossenschaftsbauern in den LPG. Die Zusammenarbeit besiegelten durch ihre Unterschriften: Dr. Böttcher, Direktor des VEB Wamckow, Gottfried Kratschmer, Vorsitzender der LPG "Neuland" Hohen Pritz, Hartwig Angermann, Vorsitzender der LPG "Morgenrot" Borkow.

Ab Januar 1976 erfolgte eine teilweise Trennung der alten Kooperation. Während die LN der LPG Hohen Pritz und des VEG Wamckow nunmehr durch das VEG Sternberg bewirtschaftet wurden, wurden die Dabeler Flächen durch die LPG/P Mustin unter der bewährten Leitung von Fritz Lüth bewirtschaftet. Noch nie in der Geschichte Dabels wurde so viel gebaut, wie unter der Arbeiter-und-Bauern-Macht, denn als besonders akutes Problem in den Anfangsjahren stand die Wohnungsfrage auf der Tagesordnung, hatte sich doch die Einwohnerzahl 1945/46 von ehemals 478 auf über 800 erhöht. Eine rege Bautätigkeit setze in jenen Jahren ein, die Zug um Zug zu ständigen Verbesserungen der sozialen Verhältnisse führte. 1956 begann man mit dem Bau vor 5 Eigenheimen für je zwei Familien am Rothen Strumpf. 1960 wurden 12 AWG- Wohnungen in der Poststraße (jetzt J .-R.-Becherstraße) übergeben. Einige Bürger begannen mit der Errichtung von Eigenheimen in der Schillerstraße, Poststraße und den Werderweg. Die Fortführung der Bebauung der J.-R.-Becherstraße in Richtung Parchimer Chaussee, wo beginnend 1966 bis 1970 die Eigenheime Nr. 26 bis 40 erbaut wurden, trug wesentlich zur Gestaltung einer geschlossenen Ortslage bei. Die Grundsteinlegung für den künftigen Komplexstandort Herrenweg erfolgte mit der Errichtung des Grundstücks Nr. 1, Horst Werner.

Kombinierte Kindereinrichtung und Kaufhalle in der Straße der DSF
Kombinierte Kindereinrichtung und
Kaufhalle in der Straße der DSF

Die Straße der DSF im Jahre 2007
Die Straße der DSF im Jahre 2007

 

        
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