Das geistig-kulturelle Leben in Dabel
Aus der Arbeit des Kulturbundes

Im Februar 1955 wurde die Ortsgruppe des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands in Dabel gegründet. Zu ihren Mitbegründern gehörten u.a. Edgar und Helene Schönberg, Edmund und Ida Sambor, Herbert und Margot Köckert, Andreas Schade, der Tierarzt Dr. Tasler und der Lehrer Hans-Georg Marten, der auch der erste Vorsitzende dieser damals noch sehr kleinen Kulturbundgruppe wurde. Seither hat sich der Kulturbund in Dabel zu einem echten gesellschaftlichen Partner entwickelt, der mit 3 Abgeordneten gegenwärtig im Dabeler Gemeindeparlament vertreten ist.

Waren es damals nur wenige Mitglieder, so zählt die Ortsgruppe des Kulturbundes heute 180 Mitglieder. Beliebte Formen der Dabeler Kulturbundarbeit in den An- fangsjahren wurden zur Tradition, wie z. B. die Schallplattenabende in der Wohnung des Zahnarztes Hugo Saubert, einem sehr rührigen und einsatzfreudigen Leitungsmitglied der Ortsgruppe, Gespräche zur aktuellen Politik, "Treff mit Prominenten", Farb-Dia-Vorträge, musikalisch-literarische Abende, Buchlesungen und Buchdiskussionen, Theaterfahrten, Exkursionen u.a. an die Ostsee, nach Potsdam und in die VR Polen, fröhliche Pfingstfahrten mit Pferd und Wagen in die Dabeler Umgebung, Solidaritätsaktionen, Tombolas, Ausstellungen und Werbeschauen der Philatelie und die alljahrlichen Faschingsfeste.

Hinzu kommen noch die vielen Aktivitäten der Interessengemeinschaft Fotografie, die"1963 unter Leitung von Walter Trost stand und danach durch Hildegard Roggenbau weitergeführt wurde, und die der Interessengemeinschaft Malen und Zeichnen, die vom Zeichenlehrer Werner Schade geleitet wurde.

Auszeichnungsveranstaltung aktiver Mitglieder des Kulturbundes
Auszeichnungsveranstaltung aktiver
Mitglieder des Kulturbundes

 

        
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