Das geistig-kulturelle Leben in Dabel
Erste Anfänge des kulturellen Lebens nach 1945

Die Partei der Arbeiterklasse, die SED, sorgte dafür, daß die Auffassungen von Johannes R. Becher über eine sozialistische Kunst und Kultur, wo Geist und Macht eine Einheit bilden, in die Tat umgesetzt wurden. Die 1949 geschaffenen MAS, so auch in Holzendorf, waren für die Kultur- und Sportarbeit in unseren Dörfern mitverantwortlich und organisierten u.a. den Landfilm, der auch in Dabel tätig wurde.

Eine Dorfbücherei, später untergebracht in einem Klassenraum der alten Schule und von Frau Margot Köckert ab 1.10.1957 verwaltet, entstand. Die 1934 gegründete Freiwillige Feuerwehr Dabels sorgte neben ihrer eigentlichen Aufgabe durch ihre Wehrleiter Wilhelm Tiedt, Ernst Peters und dann Hermann Nehls zunächst für die Geselligkeit im Ort. Seit 1949 wurde auch in Dabel alljährlich am 1. Juni der Internationale Tag des Kindes gefeiert, der für jung und alt zu einem Festtag, meist mit einem Umzug durchs Dorf verbunden, wurde.

Das waren die ersten bescheidenen Anfänge des geistig-kulturellen Lebens nach 1945 in Dabel. Auch in sportlicher Hinsicht tat sich einiges. Am 27. 9. 1949 wurde die BSG "Traktor" Holzendorf-Dabel gegründet. Ihre Mitbegründer waren Günter Hartig, Heinz Meyer und der Junglehrer Horst Hoppe. Karl Pingel und danach Helmuth Dunkelbeck waren die ersten BSG-Vorsitzenden.

Die MAS Holzendorf wurde der Trägerbetrieb dieser Betriebssportgemeinschaft. Es wurde zunächst Fußball gespielt. So hielt der Volkssport in Dabel seinen Einzug.

Diskussion zu Problemen des geistig-kulturellen Lebens mit Prof. Dr. Karl-Heinz Schulmeister, 1. Bundessekretär des KB und Mitgliedern der Dabeler Ortsgruppe des Kulturbundes
Diskussion zu Problemen des geistig-
kulturellen Lebens mit Prof. Dr. Karl-Heinz
Schulmeister, 1. Bundessekretär des KB
und Mitgliedern der Dabeler Ortsgruppe
des Kulturbundes

 

        
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