Das geistig-kulturelle Leben in Dabel
Erste Anfänge des kulturellen Lebens nach 1945

Mit der Jahrhundertwende entwickelte sich, wie vielerorts in Mecklenburg, in Dabel ein kulturelles Leben, welches sich heute gegenüber der geistig-kulturellen und sportlichen Vielfalt, die Jahr für Jahr geboten wird, recht bescheiden ausnimmt. Feste der Gemütlichkeit und Geselligkeit, aber auch sportliche Veranstaltungen, meist vom Bürgertum, den Handwerkern und den ansässigen Bauern getragen, waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Dabel keine Seltenheit.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands pflegte in Dabel traditionelle Festlichkeiten nach Arbeiterart bzw. machte ihren Einfluß geltend, mecklenburgisches Brauchtum zu erhalten, was sich nicht zuletzt in der Abhaltung des 10. Mecklenburger Dorftages, der 1934 nach Dabel vergeben wurde, aber schon vom Hitlerfaschismus für seine propagandistischen Zwecke mißbraucht wurde, fortsetzte, wenn auch unter vielen Schwierigkeiten, denn bereits am 22. Juni 1933 wurde die SPD in Nazideutschland verboten.

Es kann also ganz allgemein die Feststellung getroffen werden, daß es kulturelle und sportliche Traditionen in Dabel in der Vergangenheit gab, woran das rege geistigkulturelle Leben unserer Tage anknüpft.

Durch die Befreiung des deutschen Volkes von Hitlerfaschismus seitens der ruhmreichen Sowjetarmee wurden Kultur und Sport auch in Dabel nach 1945 neue Inhalte gegeben. Kultur und Kunst dienten nicht mehr einer privilegierten Schicht, sondern dem Volke.

Diskussion zu Problemen des geistig-kulturellen Lebens mit Prof. Dr. Karl-Heinz Schulmeister, 1. Bundessekretär des KB und Mitgliedern der Dabeler Ortsgruppe des Kulturbundes
Diskussion zu Problemen des geistig-
kulturellen Lebens mit Prof. Dr. Karl-Heinz
Schulmeister, 1. Bundessekretär des KB
und Mitgliedern der Dabeler Ortsgruppe
des Kulturbundes

 

        
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