Die Frühdeutsche Zeit | Hügelgräber

Hügelgräber auf dem Acker von Paul Döscher (nordwestlich vom Bahnhofsgebäude) befinden sich noch die beiden gut sichtbaren Hügelgräber. Beide Gräber wurden untersucht und bei beiden wurde ein tiefer Krater hinterlassen. Die Ränder sind scharf abgepflügt.

Das größere Grab ist mit Weißdorn und das kleinere mit Ginster bestanden. Das große Grab wurde 1856 untersucht von Pastor Böckler und Erbpachter Schmidt. Das Grab hatte eine Höhe von 4 m und einen Umfang von 69 m. Es stand auf einem flachen Hügel, an dessen Hang ein zweiter, etwas kleinerer Hügel lag. In der Nähe sollen auch mehrere flache Hügel gelegen haben, die zur Zeit der Untersuchung aber schon zerstört waren.

Das kleinere Grab wurde scheinbar auch ausgegraben. Bei allen Gräbern wurden reiche Funde gemacht:

goldener Spiralfingerring,
Schwerter verschiedener Art,
Feuersteinpfeilspitzen, herzförmig,
Gewandnadeln,
Schmuckdose,
Bronzemeißel,
Armringe,
verschiedene Messerarten und anderes mehr.

Zwei Hügelgräber - bewachsen mit Weißdorn und Ginster
Zwei Hügelgräber -
bewachsen mit Weißdorn und Ginster


Die beiden Hügelgräber im Winter 2007
Die beiden Hügelgräber im Winter 2007
 
     
        
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