Die Bronzezeit von 1800 bis 600 v.u.Z.

Nach anfänglich eingeführten bronzenen Gegenständen begann im Norden Europas eine umfangreiche Bronzeverarbeitung durch einheimische Bronzewerker. Die Bronze wurde meist in Barrenform und zwar in Ringbarren importiert, zudem wurde Bronzeschrott sekundär verarbeitet. Offenbar war in dieser Zeit die Viehzucht dominierend, und erst am Ende der Bronzezeit gewann der Ackerbau mehr an Bedeutung.

Zu den archäologischen Bodenfunden dieses Zeitabschnittes gehören neben den bronzenen Tongefäßen und Reste davon, bestimmte Typen von Steinäxten und Feuersteinpfeilspitzen, Bernstein und Knochenfunde u.a. Aus Bronze wurden Arbeitsgeräte wie Pfrieme, Beile, Sicheln, Waffen wie Dolche, Schwerter, Schmuck wie Fibel, Perlen, Halskragen, Arm-, Hals- und Fingerringe, Gebrauchsgegenstände wie Nadeln, Pinzetten, Rasiermesser, Knöpfe und die prächtigen Hangebacken hergestellt. Ein großer Teil unserer Funde stammt aus den Hügelgräbern, die in großer Zahl in unserer Landschaft erhalten sind.

Mit dem Übergang zur Leichenverbrennung erfolgt die Bestattung in Urnen, die außer in Hügelgräbern auch auf Urnenfriedhöfen beigesetzt wurden. Oberflächenfunde beschränkten sich meist auf Einzelstücke und vor allem auf Tonscherben und Branderdestellen als Anzeichen einstiger Siedlungsplätze.

Blick über den Dabeler See
Blick über den Dabeler See
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