Zur Entwicklung der Arbeiterklasse in Dabel | Teil 3

1922 kommt es zur Gründung des Radfahrervereins und u.a. auch zur Gründung der Raiffeisengenossenschaft.

Auch ein Arbeitergesangverein entstand. 1926 ging aus der örtlichen Gesellenvereinigung der Dabeler Schützenklub "Zur Gemütlichkeit" hervor. Der Radfahrerverein organisierte vielfältige sportliche Veranstaltungen, die von aktiven Sportlern aus nah und fern mitgestaltet wurden. Bei zahlreichen Rennen, die in Dabel und weit darüber hinaus veranstaltet wurden, zum Beispiel das alljährlich zum Himmelfahrtstag ausgetragene 45-km-Radrennen Borkow-Dabel-Mestlin-Goldberg-Borkow gingen u.a. Paul Lüth, Willi Mellentin, Herbert Oberländer, Paul Frick, Franz Junghans und Hermann Schade als Sieger hervor.

Auch Kunstradfahren und Radball im Saal der Gaststätte in Borkow waren zur Tradition geworden. Bald darauf wurde seitens der SPD der Reichsbanner gegründet. Dieser war in Dabel recht aktiv. So gehörte ein Spielmannszug, bestehend aus Trommlern und Querpfeifern, dazu. Dieser trat besonders zum alljährlich Kukuker Buchenfest (Pfingsten) in Aktion.

Die Fahne des Reichsbanners hatte Heinrich Haefke in Verwahrung. Sie wurde Anfang 1933 von den Faschisten requiriert.

[Karl Henning, Horst Roggenbau, Karlheinz Schwabe]

Das war der Radfahrer-Verein "Wandern" in Dabel mit Paul Hacker, Willi Esche, Paul  Lüth, Karl Soltow, Paul Frick und Willi  Ruthenbeck
Das war der Radfahrer-Verein "Wandern"
in Dabel mit Paul Hacker, Willi Esche, Paul
Lüth, Karl Soltow, Paul Frick und Willi
Ruthenbeck

 

Die Schützengilde zu Dabel 1932
Die Schützengilde zu Dabel 1932

 

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